Wunsch erfüllt: Olympus Zuiko digital ED 50mm 2.0 Makro

Nach ein paar Monaten sparen habe ich mir nun einen Wunsch erfüllt und das Olympus Objektiv gekauft.
Damit sind wirklich enorme Makroaufnahmen möglich, nach ein paar Testaufnahmen wurde mir schnell klar, dass ich mich verstärkt mit dem Begriff der Schärfentiefe auseinandersetzen sollte. Wenn bei Portaitaufnahmen die Nasenspitze scharf ist und die Augen schon wieder unscharf, oder bei Kleintieren die Flügel scharf der Körper unscharf ist, dann ist das erstmal nicht so gewollt. Daher mussten Recherchen gemacht werden was ich wie wo verändern muss, um die Schärfentiefe zu beeinflussen.

Aus den Physikvorlesungen war mir bekannt, dass die Blendenöffnung einen großen Anteil dazu beiträgt, je kleiner die Blendenzahl umso kleiner der Schärfebereich, soviel war mir durchaus noch bewusst, aber wie weiß ich wann ich welche Blende zu wählen habe wenn ich etwas scharf haben will?

„Dafür entwickelt man ein Gefühl“ „Mach doch einfach jedesmal eine Blendenreihe, wird schon eins passen“ So oder so ähnlich stelle ich mir Kommentare vor wenn ich jemanden fragen würde der schon länger Fotos macht.
Aber es gibt ja einen nahezu allwissenden Helfer im Netz der Informationen, Wikipedia liefert einen recht gehaltvollen Artikel über Schärfentiefe. Dort lernt man zuerst einmal den Unterschied zwischen Tiefenschärfe und Schärfentiefe. Aber ich vermute jeder Leser hier kann lesen, daher werde ich den Artikel hier nicht zur Gänze zitieren sondern nur ein paar wesentliche Aspekte hervorheben.

Die Faktoren von denen die Schärfentiefe abhängt sind folgende:

  • Aufnahmeformat (Größe der Zerstreuungskreise)
  • Objektivbrennweite
  • Blendenzahl
  • Gegenstandsweite (Entfernung auf die fokussiert wird)

Kennt man all diese Faktoren, kann man mehr oder weniger einfach die Schärfentiefe berechnen, bis man das ohne Taschenrechner und Notizblock beisammen hat, sind die Objekte entweder längst verschwunden oder es ist zu dunkel geworden.
Es gibt aber auch Onlinerechner und vereinfachte Formeln, die an Bremswegformeln aus den 18er Jahren erinnern.

Wie auch immer, Erfahrung macht den Meister und ich werde immer mal wieder mit dem Objektiv üben, schon allein weil sich mit Blende 2 sehr nette Effekte erzielen lassen, die ich sonst noch nicht probieren konnte. Bei Gelegenheit werde ich mal ein paar Beispielbilder einstellen.

Und weil ich mich grade wieder mit der Kamera beschäftige ist schon wieder ein neuer Wunsch entstanden, diesmal allerdings nicht ganz so teuer, aber im Verhältnis hat ers auch schon wieder in sich.

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Montag, 24. August 2009 Allgemeines, Fotografie

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